9 Wege mit Clubhouse endlich Geld zu verdienen

Clubhouse

Ich habe mir für den aktuellen Hype um die App „Clubhouse“ extra ein iPhone von einer Freundin geliehen. Da ich in meiner Agentur auch Social-Media-Marketing als Dienstleistung anbiete, musste ich natürlich auf der neuen angesagten Plattform sofort dabei sein. Am letzten Wochenende ploppten auf Facebook, Instagram und Twitter immer mehr Beiträge über Clubhouse auf. Viele prominente TV-Größen, Journalisten, Influencer und Sportler machten plötzlich Werbung für die App. Seit gestern bin ich mit von der Partie und habe nun auf dieser Plattform die gleichen Kontakte, wie auf allen anderen Plattformen. Im Gegensatz zu den meisten Formaten mit diesen Menschen muss ich bei Clubhouse nicht in deren Gesichter schauen, sondern höre bloß ihre Stimmen.

Was ist Clubhouse?

Die App bietet die Möglichkeit einen Raum zu eröffnen, in denen ihr als Moderator oder mit Hilfe von Co-Moderatoren eine Gesprächsrunde leiten könnt. Ihr gebt dem Raum einen Namen, der auf ein Thema hinweist, und eure Follower bekommen den Hinweis, dass ihr diesen Talk moderiert. Wir sehen auch in welchen Räumen unsere Kontakte sich gerade aufhalten und können dazustoßen. Wir haben die Möglichkeit in diesen Räumen virtuell unsere Hand zu heben und können dann von den Moderatoren auf die virtuelle Bühne geholt werden. Das ist eigentlich alles. Es ist wie ein Online-Meeting bei Microsoft Teams, Zooms, Google Meet oder vergleichbaren Anbietern, nur ohne Bild, sondern allein mit der Stimme. Die App gibt es aktuell eben nur für das iPhone und die Android-Nutzer müssen laut Entwickler noch ein paar Monate auf die Clubhouse-App warten.

Die ersten Clubhouse-Experten stehen in den Startlöchern

Die ehemaligen Vero-Experten und Snapchat-Experten sind natürlich seit dem Wochenende nun Clubhouse-Experten. Die ganze Network-Marketing-Familie, die Influencer-Bubble, die Online-Marketing-Bubble und die Social-Media-Riege eröffnet im Minutentakt neue Räume und philosophiert über den Nutzen der neuen angesagten App. Ich habe den ersten Talks zugehört und war meistens nach wenigen Minuten extrem gelangweilt. Ich werde hier dieses Mal keine Namen nennen, aber einige von euch sollten sich echt mal selbst hinterfragen. Eine neue App erscheint auf dem Markt und ihr habt sofort mehrere Stunden am Tag die Zeit für spontane Gesprächsrunden. Jetzt kommt mir nicht damit, dass das alles satte Millionäre sind, die so viel Erfolg bereits gehabt haben, dass sie nicht mehr arbeiten müssen. Die Wahrheit lieht wahrscheinlich in der Mitte, denn einige geben richtig Gas auf dieser Plattform, um die neue Chance jemand zu werden endlich mal zu nutzen.

Geld verdienen mit Clubhouse

  1. Verkauft eure Clubhouse-Invites

    Am Wochenende gab es bereits die ersten Screenshots von eBay und in Form von Kleinanzeigen wurden die Invites zu Clubhouse verkauft. Die App kann nur jemand betreten, der von einem anderen Mitglied eingeladen wurde. Dazu muss derjenige die Telefonnummer seines Kontaktes kennen. Jedes neue Mitglied kann am Anfang zwei weitere Leute zu der App einladen. In eurem späteren Clubhouse-Profil steht derjenige dann drin, der euch eingeladen hat.

  2. Schreibt das erste Buch über Clubhouse

    Jede neue Plattform im Internet braucht das eine schlaue Buch eines Experten. Es wird demnächst wieder die E-Books und Ratgeber über die App geben. Darin werden dann langweilige Fakten aufgezählt und sich irgendwelche Strategien für Unternehmen ausgedacht. Ich habe damals auf einer Netzwerkveranstaltung einen Vortrag über Snapchat hören müssen. In diesem ging es um den Nutzen für Unternehmen und den Wert der App als Verkaufsplattform. Die Wahrheit lautete zu diesem Zeitpunkt, dass niemand für diese Dinge eine Lösung hatte, weil es sie einfach nicht gab. Heute ist dieser ehemalige Snapchat-Experte übrigens ein LinkedIn-Experte.

  3. Behauptet Geld mit Clubhouse zu verdienen

    Bestimmt die beste Methode um mit Clubhouse Geld zu verdienen, denn ihr behauptet einfach, dass euch dies bereits gelungen ist. Dieses große Erfolgsgeheimnis nennt ihr dann „Formel“ und verkauft es in Form von digitalen Angeboten. Natürlich müsst ihr aktuell dafür ein wenig schwafeln und lügen, aber das wird schon bald einigen beeindruckend gelingen.

  4. Schreibt einen großen Ratgeber über Clubhouse und setzt geschickt Affiliate-Links

    „In 10 Schritten zum Clubhouse-Influencer“ wäre doch eine tolle Schlagzeile für einen solchen Ratgeber. In diesem Ratgeber verlinkt ihr dann Top-Smartphone-Mikrofone*, einen Stimm-Trainer und am besten noch das wirklich empfehlenswerte Gelo Revoice* für die langen Talks bei Clubhouse. Ich nehme die Halstabletten übrigens wirklich immer dann, wenn ich lange Reden auf der Bühne oder am Mikrofon halte. Ich hoffe doch sehr, dass die Hersteller den aktuellen Hype für eine Werbekampagne nutzen werden. Immerhin tritt der Hersteller schon als Sponsor des Podcasts „Nie gehört – Der Podcast, der dir eine Stimme gibt“ mit Katjana Gerz auf. Wenn jetzt nur einer ein Mikrofon oder die Tabletten über die markierten Affiliate-Links kauft, dann habe ich meinen eigenen Artikel damit bestätigt.

  5. Verkauft Online-Tickets für die Teilnahme an Clubhouse-Talks

    Versucht es doch einfach mal und erstellt bei Facebook eine Veranstaltung und verkauft Online-Tickets. Eine Bedingung für die Teilnahme ist dann, dass die zahlenden Gäste euch bei Clubhouse folgen müssen. Dann bekommen diese so oder so eine automatische Erinnerung für euren Talk, aber haben dann bereits dafür bezahlt. Die App ist noch so neu, da kann dies funktionieren. Übrigens muss sich die App demnächst refinanzieren und kann nicht immer kostenlos bleiben. Im Hintergrund warten einige Investoren auf ihren Rendite. Ich habe heute aber gelernt, dass bereits jetzt Tickets für geschlossene Clubhouse-Räume verkauft werden können.

  6. Bietet kostenpflichtige Online-Schulungen an

    Bietet sofort einen Online-Kurs zum Thema „Clubhouse“ an und versprecht Tipps und Tricks im Umgang mit der App. Diese Clubhouse-Tipps werde ich weiter unten im Artikel noch detailliert nennen. Die musst du dann nur abschreiben, in eine Folie packen und kannst bei Udemy direkt durchstarten.

  7. Verkauft Mikrofone, die mit Smartphones kompatibel sind

    Habe ich oben bereits gemacht und einen entsprechenden Link dazu gemacht. Eine große Affiliate-Website rund um „Clubhouse“ wird schon bald das Internet erreichen. Auf dieser Website gibt es dann all die Produkte zu kaufen, die ich hier in diesem Artikel skizziert habe. Gern geschehen!

  8. Macht einen kontroversen Podcast über die App

    Ihr müsst sofort über die Zukunft der App schwadronieren und zeitnah zum Release einen Podcast machen. Die ganzen Social-Media-Junkies suchen verzweifelt jeden Bericht über die App und werden deinen Podcast gerne hören. In den Shownotes versteckt ihr dann Affiliate-Links oder besorgt euch einen Podcast-Sponsor. Ihr müsst bei Spotify und iTunes mit dem Suchbegriff „Clubhouse App“ auffindbar sein.

  9. Bietet euch als kostenpflichtigen Moderator an

    Wenn schon Thomas Gottschalk zu den Pionieren von Clubhouse gehört, dann ist dies wohl aktuell der einzige realistische Weg, um mit der App auch Geld verdienen zu können. Wenn ein großer Kanal eine hochkarätige Gesprächsrunde eröffnet, dann muss ein geübter und professioneller Moderator für eine angenehme Gesprächsführung sorgen. Ich gehe schon davon aus, dass in der Medienbranche demnächst professionelle Moderator*innen für diese Jobs benötigt werden. Es können nicht alle Leute durch ein Gespräch auf einer digitalen Bühne führen.

Diese Tipps und Tricks lassen sich verkaufen

Wenn ihr eure Online-Produkte über die App mit diesen 9 Tipps bestückt, dann werdet ihr diese erfolgreich im Internet verkaufen und Geld damit verdienen.

  • angenehmes Sprechtempo behalten
  • saubere Aussprache
  • andere Gesprächsteilnehmer ausreden lassen
  • die Funktion „virtuelle Hand“ stets nutzen
  • Hintergrundgeräusche vermeiden
  • Mikrofon ausschalten, wenn ihr nicht sprecht
  • professionelles Mikrofon am Smartphone anschließen*
  • kontroverse Titel für die Räume vergeben
  • Prominente in eure Räume bekommen und auf die Bühne zerren

Online-Event-Manager fürchten um ihr Geschäft

Habe soeben einem Raum gelauscht, in dem Clubhouse als Gefahr für Online-Events gilt. Wenn ein Online-Event ohne das Bild oder eine Präsentation auskommt und dabei Geld kostet, dann ist es wirklich traurig. Online-Talkrunden machen aktuell großen Spaß und können überraschen, aber Audio-Talks sind doch keine Gefahr für Online-Events. Natürlich kann aktuell jeder ein spontanes Online-Event kostenlos anbieten und in Zukunft können bestimmt Tickets für private Räume verkauft werden, aber komplexe Online-Events brauchen eine Bildschirmfreigabe.

Ich wünsche euch allen einen kurzfristigen Erfolg als Clubhouse-Experte. Nun werde ich zurück in die immer absurder werdenden Clubhouse-Räume gehen. Meine „virtuelle Hand“ juckt schon gewaltig. Zum Ende natürlich noch ein Video über die App, um noch mehr SEO-Faktoren innerhalb dieses Artikels erfüllen zu können. Mehr zum Thema „Geld verdienen im Internet“ findet ihr in der gleichnamigen Kategorie dieses Blogs.

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*=Affiliate-Links | Sorry Leute, aber dieser Artikel musste wirklich sein.

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